Musikkapelle Eriskirch 1913 - 1988
Die Musikkapelle Eriskirch wurde 1913/1914 von elf ansässigen Gründungsmitgliedern, insbesondere von Eugen Brugger, ins Leben gerufen und erfuhr zunächst bei kirchlichen Auftritten, dann auch bei ersten Konzerten Erfolg und Anerkennung, bevor dieses Wirken im August 1914 durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs jäh unterbrochen wurde.
Während der Zeit zwischen den Weltkriegen (1919 - 1939) konnte ein Anstieg der Mitgliederzahl verzeichnet werden. Außerdem wurde mit einem regelmäßigen Probenbetrieb begonnen.
Auf ausdrücklichen Wunsch der Gemeinde sowie der französischen Besatzungsmacht wurde die musikalische Arbeit auch in der Nachkriegszeit (1945 - 1950) trotz des schmerzlichen Verlustes einiger Mitglieder fortgeführt.
In der Folgezeit kam es zu einem Aufschwung für die Musikkapelle, der unter anderem der finanziellen Unterstützung der Gemeinde zu verdanken war, und mit ausreichend Nachwuchs war man nun für die bevorstehende 700-Jahrfeier im Jahre 1957 gerüstet.
Aufgrund einiger Unstimmigkeiten innerhalb des Vereins kam es zu Konflikten, die erst Dirigent Erwin Kathan nach seinem Amtsantritt 1965 zu lösen vermochte. Dieser spielte eine prägende Rolle für den Verein und das erreichte Leistungsniveau der Musikkapelle ist mitunter sein Verdienst. Seit 1974 konnten auch Frauen dem Verein beitreten. Des Weiteren wurde 1976 sowohl die Jugendkapelle als auch die "IRIS-Band" gegründet.
Zahlreiche Fahrten wurden im Lauf der Jahre unternommen, so die Fahrt in die damalige Bundeshauptstadt Bonn, sowie eine mehrtägige Reise nach Ungarn.
Einmalig in der Geschichte der Musikkapelle waren die Teilnahme und der Erfolg beim Blasmusikwettbewerb des Süddeutschen Rundfunks 1987, bei dem der 2. Platz des Landeswettbewerbs in Stuttgart errungen wurde.
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